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Mittwoch, 19. September 2018
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Fast vierzig Jahre Schule und kein bisschen müde


Ende Januar dieses Jahres wird unser Schulleiter, Herr Oberstudiendirektor Manfred Abstiens, sich vom Eduard-Spranger-Berufskolleg verabschieden und in den Ruhestand gehen.

Aus diesem Anlass haben wir ihm einige Fragen gestellt.

Was hat Sie in Ihrer Zeit als Lehrer und Leiter der Schule am meisten bewegt?

Ihn habe es immer wieder sehr gefreut, wenn er  Schülerinnen oder  Schülern  verschiedener Bildungsgänge  am Ende der Schulzeit das Zeugnis überreichen konnte. Wenn er habe sehen können, dass jemand die Chancen, die ihm das ESBK geboten hat, auch genutzt hat, um einen Schritt weiterzukommen.  Für ihn seien dies sehr glückliche Momente  gewesen.

Jetzt, in den Wochen vor seinem Abschied, habe es ihn sehr bewegt, wenn Kolleginnen und Kollegen auf ihn zugekommen seien, um ihm persönlich für seine Arbeit als Schulleiter zu danken. Sein Motto in den siebeneinhalb Jahren Schulleitertätigkeit sei gewesen, die Schule nicht nur zu verwalten, sondern auch als einen Ort der Menschlichkeit zu gestalten.  „Ich bin kein Jurist, ich bin Pädagoge“, so brachte er es auf den Punkt. Und als Pädagoge denke und handle er ganzheitlich. Im Vordergrund stehe der Mensch.

Was wünschen Sie unserer Schule in der Zukunft?

Einander zuhören, gegenseitiges Verstehen, sich aufeinander einlassen war seine spontane Erwiderung auf diese Frage. Und das gelte sowohl für das Verhältnis zwischen Schulleiter und Kollegium als auch unter den Kolleginnen und Kollegen.  Eine Schule entwickle sich ständig weiter und das beste Fundament  für eine produktive Weiterentwicklung sei ein gutes Miteinander aller Beteiligten.

Er wünsche dem ESBK für die Zukunft  eine ebenso tragfähige Grundlage aus gelebter Kollegialität wie bisher.  Ein produktives Miteinander zwischen Kollegium und Schulleitung sei der beste Weg der Schule, den gesellschaftlichen Veränderungen gerecht zu werden. Das sage ihm seine Erfahrung, denn die Schülergeneration der 1980er Jahre  unterscheide sich gewaltig von der heutigen des Jahres 2018.  

Wie wird Ihre kommende Zeit ohne Schule aussehen?

Er freue sich sehr, endlich  nur noch private Termine in seinen Kalender eintragen zu können! Vor allem habe er endlich mehr Zeit für seine Enkelkinder.  Und sehr schön sei es, auch einmal außerhalb der Schulferien in den Urlaub fahren zu können. Ganz besonders gut finde er es, in Ruhe alle die guten Bücher lesen zu können, die er schon lange lesen wollte. Ihm werde es ohne Schule ganz bestimmt nicht langweilig werden.

Wir wünschen unserem scheidenden Chef , dass er alle schönen Dinge, die schon lange auf ihn warten, genießen kann und dass er sonntagabends nicht mehr die kommende Schulwoche planen muss, sondern sich endlich einmal in Ruhe seiner Lektüre widmen kann!