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Freitag, 23. Juni 2017
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Eduard-Spranger-Berufskolleg der
Stadt Gelsenkirchen.
- Wirtschaftsgymnasium -
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Xie Xie  


 

 … heißt übersetzt „Danke“. Dieses Wort haben die deutschen Austauschschüler nach ihrem Schüleraustausch in China fest in ihrem Wortschatz verankert. Grund dafür war die hervorragende Betreuung und Gastfreundlichkeit unserer chinesischen Freunde während des diesjährigen Schüleraustausches in Qingdao.

  

Die Schüler Stefan Amenda und Salim Eren Kilicaslan aus der HHU5 berichten im Folgenden von ihren Erfahrungen und Eindrücken auf ihrer zehntägigen Reise durch das ihnen zuvor unbekannte Land China.

 

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Nach Zwischenstopps in Amsterdam und Shanghai erreichten wir abends unser Reiseziel Qingdao, eine 9-Millionen Metropole im Osten Chinas direkt am Gelben Meer. Nach einer kurzen Nacht begann unser erster Tag in Qingdao gegen neun Uhr. An unserer Partnerschule, dem Huaxia Vocational Education Centre, wurden wir vom Schulleiter im Rahmen einer Begrüßungszeremonie herzlich willkommen geheißen.

 

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Im Anschluss nahmen wir am regulären Unterricht teil. Zunächst besuchten wir eine in der Schule nachgebaute Bank, wo die Schüler Arbeitsprozesse eines Bankkaufmanns simulieren konnten. Im Unterricht wurde uns beispielsweise gezeigt, wie die Kunden in einer Bank begrüßt werden, wobei es für Frauen und Männer zwei verschiedene Arten der Begrüßung gibt. Ebenso lernten wir, welche Schritte bei der Einzahlung von Bargeld zu beachten sind.

 

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Als Nächstes ging es auf den Fußballplatz. Unsere Sportlichkeit und unser Teamgeist wurden auf eine harte Probe gestellt, denn der Gegner war stärker als von uns erwartet. Trotz einer 4:2 Niederlage hat uns das Spiel viel Spaß gemacht.

 

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Nachdem wir uns umgezogen hatten, ging es auch schon in den nächsten Unterricht. Töpfern stand auf dem Unterrichtsplan. Wir Jungen sollten ein Gefäß töpfern, welches mit einem Gesicht verziert werden sollte. Die eigentlich simpel klingende Aufgabe stellte für uns eine große Herausforderung dar. Unsere Kreativität war gefordert. Die chinesischen Schüler unterstützten uns. Nach dem Abendessen in der Mensa ging es dann zurück in die Gastfamilien.

 

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Am Montag haben wir uns früher als sonst an der Schule getroffen, da wir ein Praktikum bei der Metro Group absolvierten. Zu diesem Zweck wurde uns erst einmal die Filiale und das Personal vorgestellt. Nach der Führung durch die Filiale wurden wir in Gruppen aus jeweils drei Schülern und einem Lehrer aufgeteilt. In diesen Gruppen arbeiteten wir immer eine Stunde lang in den verschiedenen Abteilungen. Die erste Station war der Empfang des Großhandelsbetriebes. Dort durften wir die Kunden im Eingangsbereich begrüßen und in Empfang nehmen. Des Weiteren halfen wir beim Einräumen der Ware sowie beim Kassieren im Kassenbereich. An der Kasse durften wir den gesamten Kassierprozess begleiten. Angefangen vom Einscannen der Ware bis hin zur Verabschiedung. Dabei fiel auf, dass Kassen sich überall auf der Welt ähneln, so dass keine große Eingewöhnungszeit nötig war. Beim anschließenden Shoppen fiel auf, dass manches Produkt verglichen mit den Preisen in Deutschland teurer und manches billiger war. Zu dem Praktikum an sich kann man abschließend sagen, dass die Aufgaben denen in Deutschland ähneln, es aber dennoch eine großartige Erfahrung war.

 

 

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Auf dem Rückflug machten wir noch einen Zwischenstopp in Peking. Bereits um 04:40 Uhr trafen wir uns an der Schule, um den Flieger nach Peking zu erwischen. Neben den Gastfamilien kamen auch der Schulleiter und die stellvertretende Schulleiterin extra nochmal zur Schule, um sich zu verabschieden. Der Flug von Qingdao nach Peking dauerte eine knappe Stunde. Während der Landung auf dem Pekinger Flughafen konnten wir schon den Smog erkennen, der wie eine Wand zu sehen war, welche Gebäude oder Flugzeuge in einiger Entfernung verblassen lies. Die Luft in Qingdao war deutlich besser.

 

Das erste Ziel war die Große Mauer, eine gute Busstunde vom Flughafen entfernt. Schon aus den Busfenstern konnte man die ersten Teile der Mauer sehen, welche sich hoch in das Gebirge erstreckten. Für viele von uns war dies ein Augenblick des Staunens. Das Erste, was den meisten auffiel, waren die seltsam gebauten Treppenstufen. Eine Einheitshöhe der Treppenstufen suchte man vergeblich. Dieses erschwerte den Aufstieg sehr.

 

Die Hitze und die Tatsache, dass es auf der Mauer nur in den Wachtürmen einen schattigen Platz gab, brachten viele von uns an die Grenzen. Wir hatten nämlich einen warmen Tag erwischt. Im vierten Wachturm selber gab es zum Glück aber einen kleinen klimatisierten Shop, in welchem man sich kalte Getränke und ein Eis kaufen konnte. Zudem gab es auch einige Souvenirs zu kaufen. Wer noch kein Geschenk für die Eltern hatte, holte dieses hier spätestens nach. Der Weg hinunter war eher weniger beschwerlich. Dafür musste man aber vorsichtig sein, um nicht zu stolpern. Schließlich konnte man nicht sehen, ob die Treppe nun höher oder niedriger gelegen war. An jedem Wachturm machten wir noch eine kurze Pause, um zu verschnaufen und den herrlichen Ausblick zu genießen.

 

Unser nächstes Ziel war der Olympia Park von Peking, ehe wir zum Platz des Himmlischen Friedens sowie zum anliegenden Kaiserpalast gefahren sind. Völlig erschöpft, jedoch mit vielen Eindrücken brachte uns unser Reisebus um 20 Uhr wieder zum Flughafen. Um Mitternacht ging dann der Flieger wieder zurück in Richtung Deutschland. 

 

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