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Montag, 21. August 2017
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Eduard-Spranger-Berufskolleg der
Stadt Gelsenkirchen.
- Wirtschaftsgymnasium -
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Jeden Dienstag: Film ab mit dem ESBK! 


Alles auf Position – und – Action: Das Eduard-Spranger-Berufskolleg (ESBK) ist Partner bei einem spannenden Filmprojekt. Bei den Teilnehmern handelt es sich hauptsächlich um Schülerinnen und Schüler aus Internationalen Förderklassen des ESBK. Fast alle Schüler haben einen Fluchthintergrund.

Wie es sich für ein Filmprojekt an einer Gelsenkirchener Schule gehört, wird sich das Ganze nicht nur um das Thema Antidiskriminierung, sondern auch um Schalke 04 drehen. Folgerichtig ist die Schalker Fan-Initiative gegen Rassismus und Diskriminierung als federführender Bündnispartner mit im Boot. Zur Grundidee gehört, dass die Jugendlichen eine Schalker Nachwuchsmannschaft spielen, deren Spieler von außen damit konfrontiert werden, dass sie „Deutsche“ sein sollten. Aber was ist das überhaupt, dieses „Deutschsein“? Ausgehend von dieser verwirrenden Frage gehen die Schülerinnen und Schüler auf eine Spurensuche, bei der sich Dokumentation und Fiktion ergänzen werden. Natürlich soll es auch lustig werden, was ja fast zwangsläufig ist, wenn man erst einmal anfängt mit Klischees zu spielen.

Aber es geht nicht nur um das Spiel vor der Kamera. Mindestens ebenso wichtig sind die filmtechnischen Aspekte dahinter: Kamera, Technik, Ton, Regie, Musik usw. – die Schüler machen unter Anleitung alles selbst. Und natürlich soll auch der Zusammenhalt untereinander gestärkt werden. Denn gerade wenn man noch fremd in einem neuen Land ist, sind Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten wichtig.

Begleitet wird das Projekt von echten Filmprofis: Ulrike Korbach ist ihres Zeichens Filmemacherin und Kamerafrau, Charlotte Zilm Regisseurin und Schauspiel-Coach. Unterstützt werden die beiden von Musiker und Musikproduzenten Marcus Scheltinga. Aber auch für Simone Hagenow-Schneider, die als Lehrerin von Seiten des ESBK das Projekt initiiert hat, ist das Thema Film eine Herzensangelegenheit.

Weiterer Bündnispartner des von „Jugend ins Zentrum“ (Bundesprogramm Kultur macht stark) geförderten Projekts ist das Gelsenkirchener DGB-Haus der Jugend. Dort treffen sich die Jugendlichen jeden Dienstag, um die Story mit ihren Interessen und persönlichen Biografien anzureichern und in improvisierten Filmszenen umzusetzen. Final gedreht wird dann im Sommer. Wenn Schalke 04 mitspielt, worauf alle Anzeichen deuten, dann wird vielleicht nicht nur in oder um die Arena herum gedreht. Das wäre ein weiteres Highlight für die Jugendlichen!

 

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Noch ist der Pokal nur eine Trinkflasche, aber das Team ist trotzdem schon gut drauf.

  

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Drehen der ersten Filmszenen!

 (Text: shs Fotos: shs und md)